Gartenbahnen Weihnachten 1957 – mit der Anfangspackung von Piko, heute sagt man dazu wohl Start – Set, und einem weiteren kompletten Zug begann meine Laufbahn als Modelleisenbahner. Die erste Anlage musste ich mir noch mit meinem Bruder teilen, bis der seine Liebe für den Motorsport entdeckte. Ausbildung, Armee und andre Unterbrechungen standen der Vollendung von Anlagen „im Wege“. 1980 bezog ich mit meiner Familie eine Wohnung, die auch für mein Hobby Platz hatte. Meine Basteleien wurden toleriert. Damit war die Verpflichtung verbunden, dass immer Weihnachten die Anlage fahrbereit sein musste. Ein entscheidender Wendepunkt in Sachen Anlagenthema war ein Erlebnis im Bahnhof Aue. Eine Lok der Baureihe 52 mit zwei Reko –Wagen am Hacken fuhr in den Bahnhof. Das war die Lösung! Meine Anlagenkonzept für HO lautete ab sofort: Nebenbahn. Ein Besuch in Gernrode konkretisiert das Thema in Nebenbahnhof mit Schmalspurbahnanschluß. Wenn doch mal ein D- Zug auf der Nebenbahn zu sehen ist, dann nur weil die Hauptstrecke gesperrt ist. Die Gartenbahner – Karriere begann 1994 mit der Stainz, zwei P – Wagen, Trafo und Kreis. Auch das brauchte Zeit. 1995 Hausbau und Folgearbeiten – so beschränkten sich die Modellbahner Aktivitäten auf die HO/HOm – Anlage „Harzbahnmotiv“. Weihnachten 1998 war nach Umbauten die HO – Anlage nicht einsatzbereit. Also wurde die Stainz und ihre Wagen auf die Gleise gesetzt. Als am 1. Weihnachtsfeiertag Schnee fiel und die Stainz unbeirrt ihre Runden dreht, hatte ich die „Baufreigabe“ für die Gartenbahn frei nach Motiven der Harzer Schmalspurbahnen. Dem Gleisplan ist der Baufortschritt und die noch geplante Streckenführung zu entnehmen. Neben der festinstallierten Anlage habe ich noch eine mobile Anlage ( 8 m x 3 m), mit der ich auf Veranstaltungen, wie Frühlingsfest im Autohaus, Dorffeste usw. über meinen eigentlichen Broterwerb (siehe ökologisches Bauen ) informiere. Für diesen Zweck biete ich Firmen mein Konzept „ Werbung, die für Sie auf Achse ist!“ an. D.h. auch, Firmen können mich und meine Anlage mieten. Besucher sind nach telefonischer Absprache oder zu den „festen“ Fahrterminen immer willkommen.
Im Sommer 2002 besuchten körperbehinderte Schüler die Gartenbahn und informierten sich über die Nutzung regenerativer Energien. (Bild rechts)
Ausschnitt der Anlage
Sommer 2002
Zug
Photovoltaik
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